Pro Humanitate e.V. engagiert sich in Friedens- und Menschenrechtsarbeit und leistet humanitäre Nothilfe für die kurdischen Kriegsopfer sowie für die soziale Arbeit der christlichen Kirchen in der Türkei.

Dank der Unterstützung des Auswärtigen Amtes, der Missionszentrale der Franziskaner und des Päpstlichen Kinderhilfswerks Aachen sowie des Caritasverbandes, Diakonischen Werks, des Arbeiter-Samariter-Bundes und vieler Spender konnte Pro Humanitate e.V. gemeinsam mit der Koordination „Gerechtigkeit und Frieden“ der Mitteleuropäischen Franziskanerprovinzen (COTAF) seit 1996 über 60.000 vertriebenen kurdischen Familien in Form von Grundnahrungsmitteln und Heizmaterial helfen. Das sind etwa 500.000 Menschen. Auch im Erdbebengebiet der Türkei in der Nähe von Istanbul 1999 und zuletzt im Oktober und November 2011 im kurdischen Wan/Van sowie im Nordirak (2003) hat Pro Humanitate e.V. humanitäre Hilfsprojekte auch für christliche Minderheit durchgeführt. 2003 wurden die Christen in Irak bei Mosul, Karakosh und Alakosh mit Grundnahrungsmitteln und Medikamente unterstützt. Seit 2014 wird den Flüchtlingen, Opfer des IS-Terrors, aus Kobanê/Rojava/Nordsyrien und jesidischen Flüchtlinge aus Sindschar/Irak geholfen. Diese Arbeit dient zugleich der Bekämpfung der Fluchtursachen.

Außerdem wird seit 2009 in Istanbul ein interreligiöser Dialog mit Vertretern der verschiedenen christlichen Kirchen (Armenier, Griechisch-Orthodoxe, Assyrer, Katholiken, Protestanten) organisiert.